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Landrat Michael Geisler diskutierte mit Firmenchefs zum Thema Unternehmensnachfolge

Am 14.04.2015 stand der Unternehmerabend ganz im Zeichen der Unternehmensnachfolge. Landrat Michael Geisler diskutierte im Schmilkaer Hotel Helvetia mit Unternehmern unseres Landkreises über dieses wichtige Thema. Dabei ging es unter anderem um Fragen wie: Gibt es einen Königsweg? Familiennachfolge oder externe Besetzung? Welche Hilfe brauchen Unternehmer wirklich? Welche Partner und Kompetenzen benötige ich? Welche Folgen hat eine fehlende Nachfolge volkswirtschaftlich? Wie kann der Landkreis die Unternehmen und das Netzwerk unterstützen? Was kann die Heimkehrerbörse des Landkreises leisten?

Unsere Region hat in den letzten Jahren eine sehr erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung genommen, die sich in einer steigenden Anzahl der Dauerarbeitsplätze bemerkbar macht. Fast unbemerkt bleibt dabei, dass aber auch für einen Unternehmer die Zeit kommt, sein Lebenswerk zu sichern und die unternehmerische Verantwortung in jüngere Hände zu legen. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger innerhalb oder außerhalb der Familie will dabei gut und rechtzeitig vorbereitet sein. Das betrifft im Landkreis immerhin nahezu 21 % der Unternehmen, die demnächst einen Nachfolger zur Weiterführung des Betriebes benötigen.

In der Runde wurde diskutiert, mit welchem Erfolg die IHK Dresden bzw. die HWK Dresden und die Ostsächsischen Sparkasse Dresden im Netzwerk "Folgerichtig" die Beratungsangebote gebündelt. Vorgestellt wurde der "persönlichen Notfallkoffer" der IHK mit Checklisten für das betriebliche und private Notfall-Management. Die Broschüre ist unter www.dresden.ihk.de/notfall-handbuch eingestellt.

"Unternehmer zu sein ist mit der großen Verantwortung verbunden eigenständig zu entscheiden und Verantwortung für Menschen in der Region zu tragen", stellt der Landrat abschließend fest.


Weiterführende Links:

www.folgerichtig.net

 

 

Eine Initiative des Landratsamtes.

Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein vom Sächsischen Staatsministerium des Innern gefördertes Projekt nach der Richtlinie FR-Regio.